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QM als Entwicklungsmotor:
Moderne Qualitätssysteme haben den Mensch als Mittelpunkt des Prozesses wiedererkannt. Qualitätsmanagement-Systeme bieten Unternehmen die Chance, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und damit Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Die gängigen Zertifizierungen nach DIN ISO 9000 ff. sind aber zeit- und kostenaufwändig und bringen dem Unternehmen oft nicht viel mehr als eine schöne Urkunde. Einen Erfolgversprechenderen Weg geht das EFQM-Modell für Excellence, das nicht auf einer Fremdzertifizierung, sondern auf einer Selbstbewertung beruht. Betrachtet werden hier nicht nur die Qualität der Produkte, sondern das gesamte Unternehmen und sein Umgang mit Kunden, Lieferanten und anderen Partnern. Zwei wichtige Kriterien des EFQM-Modells sind die Mitarbeiter und die soziale Verantwortung des Unternehmens.

Plädoyer für individuelle Lösungen:
Was eine Vereinheitlichung von Zielen für ganze Branchen oder Länder bewirken würde lässt sich sehr schön an folgendem Bildnis (Metapher) zeigen.

„Die Wissenschaft hat bis heute nicht nachweisen können, dass eine bestimmte Art der Ernährung gesünder ist als die andere. Ernährungsempfehlungen, so plausibel sie auch sein mögen, sind sinnlos! Etwa so intelligent wie jemandem eine bestimmte Schuhgröße zu empfehlen."
Dies gilt auch für die Unternehmenskultur. Was in Japan oder den USA funktioniert, muss in Deutschland nicht zwangsläufig richtig sein. Was in Unternehmen A. zum Aufstieg an die Weltspitze gereichte, muss bei Unternehmen B. nicht den gleichen Effekt haben.

Smart QM (K.I.S.S.-Prinzip) undMotivation:
Gesetzliche Vorgaben, Forderungen von Investoren, einfache Berichtszwecke und Qualitätsverlangen haben zu einer neuen Bürokratie geführt. Wir haben jeden Handgriff in Qualitätshandbüchern und Arbeitsanweisungen definiert, aber die konkreten Tätigkeitsbeschreibungen verleiten die Menschen zur kollektiven Unter- bis Unverantwortlichkeit. Gute Führung zeichnet sich dadurch aus, Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten richtig einzusetzen, nicht Angestellte für Tätigkeiten zu motivieren, die ihnen nicht liegen. Manager machen die Dinge richtig, Führung macht die richtigen Dinge. Das KISS-Prinzip entstammt ursprünglich dem Bereich der Informatik. Als Designprinzip beschreibt es die möglichst einfache, minimalistische und leicht verständliche Lösung eines Problems, welche meistens als optimal angesehen wird. Auf Basis dieser Zielsetzung helfen wir Ihnen ein bestehendes QM-System auf „Überfrachtungen“ zu untersuchen  und von „Handlungsblockaden“ zu befreien.